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Wohneigentum deklarieren

Wer Wohneigentum erwirbt, nutzt oder veräussert, ist von verschiedenen Steuern betroffen:

Erwerb und Veräusserung von Wohneigentum

Beim Erwerb von Wohneigentum schuldet der Käufer eine Handänderungssteuer, die 1.8 Promille des Kaufpreises beträgt. Wird die Wohnung als Hauptwohnsitz genutzt, können unter gewissen Umständen die ersten 800 000 Franken des Kaufpreises befreit werden. Beim Verkauf von Wohneigentum kann ein Grundstückgewinn resultieren und es ist eine Grundstückgewinnsteuer geschuldet. 

Der amtliche Wert als Vermögen

Wer Wohneigentum hält, muss den amtlichen Wert des Wohneigentums als Vermögen deklarieren. Der amtliche Wert abzüglich Schulden unterliegt der Vermögenssteuer. In den meisten Gemeinden ist zudem eine Liegenschaftssteuer geschuldet. 

Der Eigenmietwert als Einkommen

Die Nutzung des Wohneigentums stellt einen "Eigengebrauch" dar. Die Steuerverwaltung legt den Wert des Eigengebrauchs fest und orientiert sich dabei am Mietzins, der am Markt erzielt werden könnte. Der von der Steuerverwaltung entsprechend festgelegte Eigenmietwert ist als Einkommen zu deklarieren. Der Eigenmietwert abzüglich Schuldzinsen und Unterhaltskosten unterliegt der Einkommenssteuer. Besondere Fragen stellen sich im Jahr des Kaufs, wo das Wohneigentum in der Steuererklärung des Käufers und des Verkäufers zu deklarieren ist.

Weiterführende Informationen finden Sie in den entsprechenden Unterkapiteln ("Mehr zum Thema").


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