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Fragen & Antworten zur allgemeinen Neubewertung 2020 (AN20)

Welche Gemeinde/Gebiete sind von der AN20 betroffen und wie?

Die Steuerverwaltung des Kantons Bern hat Hochrechnungen zu den Auswirkungen der AN20 auf die Einnahmen der Gemeinden durchgeführt. Diese basieren auf dem beschlossenen Ziel-Medianwert von 70 Prozent.

Die Einflüsse der allgemeinen Neubewertung auf die Liegenschafts-, Einkommens- und Vermögenssteuern sind in der Liste ersichtlich.

Hochrechnung Auswirkungen AN20 auf Gemeindeeinnahmen (PDF, 946 KB, 11 Seiten)

Ab wann ist die Neubewertung für meine Steuererklärung wichtig?

Die neuen amtlichen Werte werden erstmals für die Steuererklärung 2020  also ab Januar 2021 berücksichtigt.

Wann erhalte ich die für die Steuererklärung 2020 notwendigen Informationen?

Die Eröffnung der neuen amtlichen Werte beginnt ab Mai 2020 und dauert bis Ende September 2020. Im Normalfall wird der neue amtliche Wert bereits in Ihrer Steuererklärung 2020 vorerfasst bzw. angedruckt sein. Prüfen Sie dies und korrigieren oder ergänzen Sie sonst Ihre Steuererklärung 2020 entsprechend. 

Die Steuerverwaltung hat mir meine Einsprache bestätigt. Heute habe ich die Steuererklärung 2020 erhalten und dort ist der neue amtliche Wert erfasst. Die Einsprache ist noch hängig und ich habe von der Steuerverwaltung noch keinen Entscheid erhalten: Muss ich die Steuererklärung trotzdem ausfüllen und fristgerecht einreichen?

Ja, die offene Einsprache gegen den amtlichen Wert hat keinen Einfluss auf die ordentlichen Fristen der eigenen Steuererklärung. Sie müssen Ihre Steuererklärung trotzdem fristgerecht einreichen. Selbstverständlich können Sie auch eine ordentliche Fristverlängerung bis 15. September oder längstens 15. November beantragen.

Was passiert, wenn meine Einsprache gutgeheissen wird und der amtliche Wert nach unten korrigiert werden muss?

Es wird keine definitive Veranlagung des offenen Steuerjahres vorgenommen, solange die Einsprache gegen den amtlichen Wert hängig ist. Wenn Ihr amtlicher Wert im Rahmen des Einspracheverfahrens oder eines darauf folgenden Rechtsmittelverfahrens nach unten korrigiert worden ist, so wird der Wert in Ihrer Veranlagung entsprechend angepasst.

Ich habe soeben meine Steuererklärung 2020 erhalten, aber ich kenne den neuen amtlichen Wert noch nicht. Mein Nachbar hat das Eröffnungsdossier schon vor Wochen/Monaten erhalten. Muss ich trotzdem die Steuererklärung 2020 ausfüllen und einreichen?

Ja, in Einzelfällen kann die Bestimmung des amtlichen Wertes länger dauern als üblich. Dies hat keinen Einfluss auf die ordentlichen Fristen, Sie müssen trotzdem Ihre Steuererklärung fristgerecht einreichen. Der vorgedruckte amtliche Wert wird dann im Rahmen der definitiven Veranlagung gemäss der separaten Verfügung angepasst. Selbstverständlich können Sie auch eine ordentliche Fristverlängerung bis 15. September oder längstens 15. November beantragen.

Kann ich Einsprache erheben?

Ja, wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr amtlicher Wert nicht korrekt ist, können Sie innert 30 Tagen nach Erhalt der Verfügung Einsprache erheben. Allerdings darf der amtliche Wert trotz dem nun festgelegten Ziel-Medianwert von 70 % im Einzelfall bis zu 100 % des Verkehrswerts betragen.
Und Vorsicht: Gegen den Eigenmietwert können Sie erst im Rahmen Ihrer ordentlichen Steuerveranlagung für das Steuerjahr 2020 – also nächstes Jahr – Einsprache erheben.

Wo finde ich die Details zu meiner Bewertung?

Das Grundstückprotokoll befindet sich auf der Steuerverwaltung der Gemeinde, in der sich Ihr Grundstück befindet. Dort können Sie anhand der Bewertungsakten Auskünfte einholen.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Die Details der Berechnung des amtlichen Wertes können Sie den Bewertungsakten des Grundstücks entnehmen. Die Bewertungsakten können Sie auf der Verwaltung der Gemeinde, in welcher das Grundstück liegt, einsehen oder als Kopie verlangen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch telefonisch unter:

Für nichtlandwirtschaftliche Bewertungen
Telefon +41 31 633 66 40
Dienstag und Freitag jeweils 08.00 – 11.00 Uhr und 12.30 – 16.30 Uhr

 
 

Hinweis

Viele weitere Fragen und Antworten entnehmen Sie dem Dokument 
Allgemeine Neubewertung 2020 – Häufige Fragen (PDF, 311 KB, 11 Seiten)


Weitere Informationen

 


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